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6. und 7. Oktober // Seminar in Berlin

„Meditation und Anthroposophie Rudolf Steiners – Wo ist der Zusammenhang?“

„Für den Geistesforscher erscheint es ebenso unmöglich, durch Beobachtung des gewöhnlichen Denkens, Fühlens und Wollens die ‚Hoffnungen des Platon und Aristoteles‘ über das vom Leibesleben unabhängige Seelendasein zu erfüllen, wie es unmöglich ist, im Wasser die Eigenschaften des Wasserstoffes zu erforschen. Will man diese kennen lernen, so muss man durch ein entsprechendes Verfahren erst den Wasserstoff aus dem Wasser herausholen. So aber ist auch nötig, aus dem alltäglichen durch den Zusammenhang mit dem Leibe geführten Seelenleben dasjenige Wesen abzusondern, das in der Geisteswelt durch seine ihm ureigenen Kräfte wurzelt, wenn dieses Wesen beobachtet werden soll.“

(Rudolf Steiner, Die Erkenntnis vom Zustand zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, in: GA 35, S. 274. Hervorhebung von mir – I.D.)

Im Seminar sollen als erstes Vorstellungen erarbeitet werden, die notwendig sind, um den grundsätzlichen Unterschied, der zwischen der gewöhnlichen Erkenntnis und derjenigen besteht, die Rudolf Steiner als eine „höhere Erkenntnis“ begründet hat, erkennen zu können. In einem zweiten Schritt soll mit Hilfe von Übungen an ausgewählten Texten Rudolf Steiners eine Grundlage erarbeitet werden, von der ausgehend eine wahrhaft anthroposophische Meditation überhaupt erst möglich ist.

Ort: Rudolf Steiner Haus Berlin, Bernadottestraße 90/92, 14195 Berlin

Zeit: Samstag, 14 Uhr bis 19 Uhr; Sonntag 9.30 Uhr bis 13 Uhr

Richtpreis: 80 Euro; Ermäßigungen möglich. Schüler und Studenten kostenlos (nach Vorlage des Ausweises).