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16. Oktober // Vortrag in Jena

„Worin besteht der Unterschied zwischen dem schriftlichen und dem mündlichen Werk Rudolf Steiners?“

Die Rudolf Steiner Gesamtausgabe besteht aus über 360 Bänden, wovon nur etwa 40 Bände das schriftliche Werk ausmachen, der Rest aber aus gedruckten Vortragsnachschriften besteht. Rudolf Steiner aber wollte ursprünglich gar nicht, dass die Nachschriften seiner Vorträge gedruckt werden; stattdessen wollte er, dass sein schriftliches Werk gelesen wird. Die Entwicklung hat einen anderen Lauf genommen:
Was bedeutet das für uns heute?

Ort: Rudolf Steiner Haus Jena, Forstweg 18, 07745 Jena

Zeit: 16. Oktober 2018, 19:30 Uhr

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6. und 7. Oktober // Seminar in Berlin

„Meditation und Anthroposophie Rudolf Steiners – Wo ist der Zusammenhang?“

„Für den Geistesforscher erscheint es ebenso unmöglich, durch Beobachtung des gewöhnlichen Denkens, Fühlens und Wollens die ‚Hoffnungen des Platon und Aristoteles‘ über das vom Leibesleben unabhängige Seelendasein zu erfüllen, wie es unmöglich ist, im Wasser die Eigenschaften des Wasserstoffes zu erforschen. Will man diese kennen lernen, so muss man durch ein entsprechendes Verfahren erst den Wasserstoff aus dem Wasser herausholen. So aber ist auch nötig, aus dem alltäglichen durch den Zusammenhang mit dem Leibe geführten Seelenleben dasjenige Wesen abzusondern, das in der Geisteswelt durch seine ihm ureigenen Kräfte wurzelt, wenn dieses Wesen beobachtet werden soll.“

(Rudolf Steiner, Die Erkenntnis vom Zustand zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, in: GA 35, S. 274. Hervorhebung von mir – I.D.)

Im Seminar sollen als erstes Vorstellungen erarbeitet werden, die notwendig sind, um den grundsätzlichen Unterschied, der zwischen der gewöhnlichen Erkenntnis und derjenigen besteht, die Rudolf Steiner als eine „höhere Erkenntnis“ begründet hat, erkennen zu können. In einem zweiten Schritt soll mit Hilfe von Übungen an ausgewählten Texten Rudolf Steiners eine Grundlage erarbeitet werden, von der ausgehend eine wahrhaft anthroposophische Meditation überhaupt erst möglich ist.

Ort: Rudolf Steiner Haus Berlin, Bernadottestraße 90/92, 14195 Berlin

Zeit: Samstag, 14 Uhr bis 19 Uhr; Sonntag 9.30 Uhr bis 13 Uhr

Richtpreis: 80 Euro; Ermäßigungen möglich. Schüler und Studenten kostenlos (nach Vorlage des Ausweises).

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29. und 30. September // Seminar in Hamburg

„Vom Lesen und Verstehen-Wollen der Texte Rudolf Steiners“

Ein Erwachen an den Texten Rudolf Steiners zeigt sich daran, dass sich dem Leser der zunächst gelesene Inhalt entzieht, so dass er nun nicht mehr in erster Linie eine inhaltliche Erfüllung und Bereicherung durch diese Texte erfährt, sondern die Grenzen seines gewöhnlichen Bewusstseins. Diese Erfahrung kann sehr irritierend wirken und wird oft als Zeichen der Unfähigkeit des Lesers gedeutet. Dass dem nicht so ist, sondern – im Gegenteil – den wahrhaften Beginn einer Arbeit mit den Texten Rudolf Steiners anzeigt: dies soll im Seminar erlebbar und in seinen verschiedenen Stufen bewusst gemacht werden. 29. und 30. September // Seminar in Hamburg weiterlesen

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Neuer Artikel: Meditation und Anthroposophie – Wo ist der Zusammenhang? Teil 2

Ein neuer Artikel von Irene Diet ist soeben erschienen!

Der im März 2018 erschienene erste Teil dieser Abhandlung sowie die darauffolgenden offenen Briefe zwischen Anna-Katharina Dehmelt und mir stießen auf ein überraschend großes Echo. Ich bekam dankbare Rückmeldungen, in denen die Leser auch eigene, weiterführende Gedanken dazu aussprachen. Augenscheinlich ist die Frage nach dem Wesen der Bewegung, die sich selbst „Anthroposophische Meditation“ nennt, für viele zu einer ganz eigenen Frage geworden. Es ist mir deswegen ein tiefes Anliegen, die Arbeit an diesem Thema so weit fortzusetzen, wie sich dies als notwendig erweisen sollte.

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Zweiter offener Brief an Anna-Katharina Dehmelt

Berlin, 03.07.2018

Sehr geehrte Frau Dehmelt,

haben Sie besten Dank für Ihren zweiten offenen Brief vom 30. Juni 2018, der unseren Briefaustausch fortsetzt.[1] Sie bitten mich darin erneut, auf Ihr Gesprächsangebot einzugehen, indem ich mich stärker jenen Fragen zuwende, die innerhalb der „Anthroposophischen Meditation“ seit Jahren im Mittelpunkt stehen. Hierbei beziehen Sie sich u.a. auf eine Bemerkung in meinem letzten Newsletter,[2] wonach ich meinen Lesern bekannt gegeben habe, dass ich für die Fortsetzung des Artikels, der der Auslöser für unsere Diskussion gewesen ist,[3] mehr Zeit brauche, als ich zunächst vermutet hatte. Anschließend daran formulieren Sie ihren Wunsch, dass ich „meine Überzeugungen aus eigener Kraft entwickeln“ möge, „und nicht im Kampf mit dem“, was ich mir unter „Anthroposophischer Meditation“ vorstelle. Worauf Sie mehrere jener Fragen aufzählen, die die „Anthroposophische Meditation“ charakterisieren. – Genau an dieser Stelle aber treffen Sie auf den Nerv meines Ringens der letzten Wochen und Monate: Was ist diese „Anthroposophische Meditation“? Woher kommt sie? Was sind ihre Ursprünge? Wie hat sie sich entwickelt und was stellt sie dar?

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Antwort auf den offenen Brief von A.-K. Dehmelt

Berlin, den 9. Juni 2018

 

Sehr geehrte Frau Dehmelt,

Haben Sie vielen Dank für Ihren offenen Brief vom 3. Juni 2018,[1] auf den ich Ihnen gerne antworten möchte. Dass es sich im Weiteren nicht darum handeln kann, Zitate aus der Rudolf Steiner Gesamtausgabe gegeneinander zu halten – dem kann ich nur zustimmen. Und dies ist übrigens in unserer Diskussion auch gar nicht möglich. Denn hier geht es nicht etwa nur um Meditation, oder um Imagination, Inspiration und Intuition, nein, es geht um wesentlich mehr. Um das Wesen der Anthroposophie nämlich. Und da bemerke ich, erneut in Ihrem Brief, dass Sie einen ganz anderen Begriff von Anthroposophie haben als ich.

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30. Juni // Seminar in Dresden

Seminar zu den Nebenübungen

Die von Rudolf Steiner als „Nebenübungen“ bezeichneten Verrichtungen sind besonders für diejenigen, die sich ernsthaft auf die Anthroposophie Rudolf Steiners einlassen möchten, außerordentlich wichtig. Doch auch all jenen, die diesen Weg nicht gehen wollen, können diese Übungen dazu verhelfen, den  heute so wichtigen inneren Lebens-Halt zu finden.

In einem ersten Seminar dazu sollen diese Übungen zunächst im Einzelnen besprochen und so geübt werden, damit jeder die für ihn entsprechende Form finden kann. Erfahrungen damit sind begrüßenswert, aber nicht Voraussetzung zur Seminarteilnahme.

Folgende Texte gelten als Arbeitsgrundlage:

  1. Allgemeine Anforderungen, die jeder an sich selbst stellen muss, der eine okkulte Entwicklung durchmachen will, in: GA 267, S. 55ff.
  2. Die Übungen, so wie sie in „Die Geheimwissenschaft im Umriss“ beschrieben sind, GA 13, S. 330ff.

Termin: 30. Juni 2018, 10 bis 15 Uhr

Ort: Rudolf Steiner Haus, Angelikastraße 4, 01099 Dresden


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19. und 20. Mai // Seminar in Budapest

Sprache und Denken im schriftlichen Werk Rudolf Steiners

Ort: MagNet Bank, Budapest, Andrássy út 98, 1062 Hungary

Zeit: 19. und 20. Mai 2018 ab 10 Uhr (Samstag) und 11 Uhr (Sonntag)


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