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24. und 25. Mai // Vortrag und Seminar in Chemnitz

„Die Sprache Rudolf Steiners und der Unterschied zwischen seinem schriftlichen und seinem mündlichen Werk“

Die Geschichte der Drucke von Vortrags-Nachschriften besonders nach 1925 hat dazu geführt, dass der prinzipielle Unterschied, der zwischen dem schriftlichen und dem mündlichen Werk Rudolf Steiners besteht, nicht ausreichend wahrgenommen wird. Und dennoch liegen beiden Teilen seines Werkes ganz verschiedene Voraussetzungen zugrunde. Welcher Art sind diese Unterschiede? Und wie können wir damit umgehen?

Dies ist die dritte Arbeitseinheit einer aus fünf Einheiten bestehenden Vortrags- und Seminarreihe unter dem Titel:

„Rudolf Steiner und die Zukunft der Menschheitsentwicklung“

Es soll erarbeitet werden, dass Rudolf Steiner nicht der Vergangenheit angehört, sondern einer Zukunft, die es allerdings erst zu erringen gilt. Denn dasjenige, was er für uns bedeuten kann und muss, ist weder schon vollständig verstanden und noch weniger ganz und gar ausgeschöpft.

Mit dem 100. Jahrestag seines Todes im Jahr 2025 wird dieses aus der Zukunft Kommende für all jene sichtbar werden können, die den Blick darauf zu richten wissen. Die Vorträge und Seminare sollen diesen Blick eröffnen helfen.

Die Arbeit findet an fünf Wochenenden statt, welche jeweils am Freitagabend von einem Vortrag eingeleitet wird, dem am Samstagnachmittag und Sonntagvormittag eine seminaristische Erarbeitung folgt.

Vortrag: Freitag, 24. Mai, ab 20 Uhr
Seminar: Samstag, 25. Mai, 9-12 Uhr und 14-16:30
Ort: Christengemeinschaft in Chemnitz, Agricolastraße 29/30, 09112 Chemnitz

Der Richtsatz beträgt 40 Euro, um Anmeldung wird gebeten.

Kontakt: Christiane Galkin
Tel.: 0351 8022372
E-Mail: post@az-ost.de

Zum Flyer: Irene Diet Vortrags und Seminarreihe

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17. Mai // Vortrag in Budapest

„Die Anthroposophie Rudolf Steiners zwischen Vergangenheit und Zukunft – eine Bestandaufnahme“

Uns trennen heute nur noch wenige Jahre vom 100. Todestag Rudolf Steiners. Oft gilt Rudolf Steiner daher als ein Vergangener, der überwunden werden muss, weil heute Neues, „Modernes“ notwendig sei. Im Vortrag soll eine entgegengesetzte Position eingenommen werden und gezeigt werden, dass dasjenige, was von ihm ausging, nicht Vergangenes ist, sondern Zukünftiges, das erst noch ergriffen werden will. 

Ort: Christengemeinschaft Budapest, HU-1051 Budapest V., Nádor utca 34.

Zeit: 17. Mai 2019, 18-20 Uhr

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08. Mai // Vortrag in Darmstadt

Meditation und Anthroposophie Rudolf Steiners – wo ist der Zusammenhang?

 

„Für den Geistesforscher erscheint es ebenso unmöglich, durch Beobachtung des gewöhnlichen Denkens, Fühlens und Wollens die ‚Hoffnungen des Platon und Aristoteles‘ über das vom Leibesleben unabhängige Seelendasein zu erfüllen, wie es unmöglich ist, im Wasser die Eigenschaften des Wasserstoffes zu erforschen. Will man diese kennen lernen, so muss man durch ein entsprechendes Verfahren erst den Wasserstoff aus dem Wasser herausholen. So aber ist auch nötig, aus dem alltäglichen durch den Zusammenhang mit dem Leibe geführten Seelenleben dasjenige Wesen abzusondern, das in der Geisteswelt durch seine ihm ureigenen Kräfte wurzelt, wenn dieses Wesen beobachtet werden soll.“

(Rudolf Steiner, Die Erkenntnis vom Zustand zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, in: GA 35, S. 274.) 08. Mai // Vortrag in Darmstadt weiterlesen

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04.-05. Mai // Seminar in Hamburg

„Sprache und Denken im Werk Rudolf Steiners“

Die Einzigartigkeit des Denkens Rudolf Steiners hängt unmittelbar mit der Besonderheit seiner
Sprache zusammen. Wird diese Besonderheit nicht „verschlafen“, kann über sie der Weg zu einem
Denken gesucht werden, mit dem Rudolf Steiner die entscheidende welthistorische Wende „vom
Geschöpf zum Schöpfer“ vollzogen hat: Der Denkende, der in Rudolf Steiner seinen Lehrer erkannt
hat, kann auf diesem Wege zum Beobachter und Mit-Schöpfer werden. – Davon eine Ahnung zu
erzeugen ist das Ziel des Seminars.

Ort: In den Räumlichkeiten des Priesterseminars, Johnsallee 17, 20148 Hamburg 

Zeit: 4. Mai 2019, 14-20 Uhr

        5. Mai 2019, 10-13 Uhr

Anmeldung und Auskunft: Thomas Lohmann, Tel: 041028912847, E-Mail: thomas.lohmann@vodafone.de

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03. April // Vortrag in Lüneburg

„Worin besteht der Unterschied zwischen dem schriftlichen und dem mündlichen Werk Rudolf Steiners?“

Die Rudolf Steiner Gesamtausgabe besteht aus über 360 Bänden, wovon nur etwa 40 Bände das schriftliche Werk ausmachen, der Rest aber aus gedruckten Vortragsnachschriften besteht. Rudolf Steiner aber wollte ursprünglich gar nicht, dass die Nachschriften seiner Vorträge gedruckt werden; stattdessen wollte er, dass sein schriftliches Werk gelesen wird. Die Entwicklung hat einen anderen Lauf genommen:
Was bedeutet das für uns heute?

Ort: Walter-Bötcher-Str.2, 21337 Lüneburg

Zeit: 03.04.19, 20 Uhr

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29. bis 31. März // Vortrag und Seminar in Bern

Weltenwende Rudolf Steiner: Auf der Suche nach einem Weg in die durch ihn verkörperte Weltenzukunft

Fr., 29. März 2019
19:30 h

Eintritt: CHF 20.– (ermässigt CHF 15.–)



Seminar: Sprache und Denken im Werk Rudolf Steiners

Die Einzigartigkeit des Denkens Rudolf Steiners hängt unmittelbar mit der Besonderheit seiner Sprache zusammen. Wird diese Besonderheit nicht „verschlafen“, kann über sie der Weg zu einem Denken gesucht werden, mit dem Rudolf Steiner die entscheidende welthistorische Wende „vom Geschöpf zum Schöpfer“ vollzogen hat: Der Denkende, der in Rudolf Steiner seinen Lehrer erkannt hat, kann auf diesem Wege zum Beobachter und Mit-Schöpfer werden. – Davon eine Ahnung zu erzeugen ist das Ziel des Seminars. 29. bis 31. März // Vortrag und Seminar in Bern weiterlesen

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Neuer Artikel von Irene Diet: Meditation und Anthroposophie – wo ist der Zusammenhang? Teil 3

Der Abgrund des Unbewussten und seine mögliche Überwindung

Das Wesen der Bewegung, die sich selbst als „Anthroposophische Meditation“ bezeichnet, erscheint schon in ihrem Namen. Spricht man nämlich von einer „anthroposophischen“ Meditation, so möchte man sie von anderen Meditationsformen unterscheiden. Das Hauptinteresse gilt der Meditation, dem tuenden „Meditieren“ (der „meditativen Praxis“). Dieses „Tun“ tritt gleichsam als ein Zentrales auf, während die von Rudolf Steiner begründete Geistesrichtung erst nachträglich damit verbunden wird. Doch ist dies überhaupt möglich? Impliziert ein solches Herangehen nicht, dass durch die Anthroposophie Rudolf Steiners nicht ein prinzipiell Neues in die Welt gekommen ist, sondern ein Bekanntes, das sich problemlos in das Bestehende einfügt? Dass Anthroposophie nicht ein grundsätzliches Um-Denken, ja Um-Stülpen des ganzen Menschen erfordert, sondern nur ein Anknüpfen und Weiter-Machen am Alt-Bekannten?

Doch ist man sich dieses Herangehens und den Folgen eines solchen überhaupt bewusst?

Im vorliegenden dritten Aufsatz zu diesem Thema,[1] der den Abschluss meiner Untersuchung bilden soll, möchte ich den Leser über ein weiteres vertieftes Verständnis der sich „Anthroposophische Meditation“ nennenden Bewegung in dasjenige hineinführen, was ich selbst unter einer Meditation verstehe, die sich zu Recht in einem Zusammenhang mit der Anthroposophie Rudolf Steiners weiß.

Hier geht es zum vollständigen Artikel


[1] Die beiden vorangegangenen Aufsätze siehe auf der Seite des Ignis Verlags: Link zum Teil 1 und Link zum Teil 2