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Neuer Artikel: Versuch einer Wesens-Betrachtung des derzeitigen Geschehens

Am ersten Weihnachtsfeiertag 2020 wurde die 101-jährige Edith Kwoizalla, Altenheimbewohnerin in Halberstadt, als erster Mensch in Deutschland mit einer neuartigen, übereilt hergestellten m-RNA Impfung geimpft. Impfbeginn war damit ein Tag früher als vorgesehen. Sie habe die Impfung gelassen und mit einem Lächeln unter dem Mund-und Nasenschutz hingenommen, kann man in der Presse lesen. Auf dem beigefügten Foto ist eine in eine graue Decke gehüllte Frau im Rollstuhl zu sehen, deren müder Blick von den sie Impfenden abgewandt ist. Ob sie weiß, was gerade mit ihr geschieht? Diese Frage drängt sich dem Betrachter des Fotos auf. Und dieser Betrachter kann außerdem den Eindruck bekommen, dass sich in dem abgebildeten Geschehen das Wesenhafte, das sich in der Corona-Krise geltend macht, zum Bilde formt.

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Neuer Artikel: „CORONA“ oder: Der Kampf um die Krone

Die Corona-Krise als Not-wendige Erkenntnis-Krise

Um die Zukunft der Menschheit ist ein Geisteskampf von ungeahnter Schärfe ausgebrochen. Dieser Geisteskampf trägt einen Namen: CORONA. Es geht um die „Krone der Schöpfung“: den Menschen. Nicht nur eine weltumfassende politische, soziale, ökonomische oder gesundheitliche Krise erleben wir; es ist das Wesen des Menschen selbst, um das gekämpft wird. Immer schärfer werden die Formen, in denen sich die Krise zeigt; immer unnachgiebiger erscheint das Gegenbild des Menschen als deren Kern.

In einer Krise aber entsteht die Frage nach dem Sinn des Geschehens. Ohne Sinn, den er begreifen kann, verliert der Mensch sich selbst; im begriffenen Sinn wird ihm Entwicklung möglich. Entwicklung vollzieht sich heute, im Zeitalter der Bewusstseinsseele, nur innerhalb von Bewusstheit; sie setzt diese als Grundbedingung voraus. Daraus entsteht die Frage: Können wir dasjenige, was uns als Corona-Krise erscheint, zu einem inneren Bild formen, in dem sich die Bedeutung, der Sinn des Geschehens zeigt?

Dies soll im folgenden Aufsatz in einem ersten Ansatz versucht werden.

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Neuer Artikel: „Corona“ oder: Die wankende Illusion von der Wirklichkeit

„Wenn es von den Göttern einmal scheint, als ob sie verschwänden, als ob sie nicht da wären, als ob die Menschheit von ihnen verlassen wäre, da besteht die Weisheit der Götter darinnen, dass die Menschen die Im­pulse bekommen sollen, sie an den Orten, wo sie sich verborgen haben, erst recht zu suchen, nicht aber über ihr Verschwinden und über ihre Untätigkeit zu klagen.“

Rudolf Steiner am 17. Juni 1923, in: GA 259, S. 155.

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Neuer Artikel: Vom möglichen Zusammenhang zwischen dem sogenannten „Corona-Virus“ und der Vorstellungsbildung

Unser auf ein im Äußeren sichtbares Tun konzentriertes Leben zieht sich zurück; Schulen, Universitäten, öffentliche Einrichtungen, Kinos, Theater, Schwimmhallen etc. schließen; die Leute sollen zu Hause bleiben. Und plötzlich kann ich das fieberhafte Flimmern, das sonst alltäglich (und meist auch in der Nacht) die Stadt durchzieht, nicht mehr im selben Maße spüren. Plötzlich scheint dem rastlosen Tun eine Ruhe zu weichen, die sich fühlbar, fast wie ein Tuch, auf die Stadt hinuntersenkt…